19. Havel Pokal in Brandenburg
Erfolgreiche BSRK-Turner beim heimischen Havel Pokal
Beim 19. Havel Pokal am vergangenen Wochenende in Brandenburg sorgten die Turnerinnen und Turner des BSRK für zahlreiche starke Leistungen und Podestplätze. In einem großen Teilnehmerfeld präsentierten sich die Brandenburger Talente in hervorragender Form und konnten gleich mehrere Erfolge feiern.
Besonders eindrucksvoll verlief der Wettkampf in der Pokalwertung der Leistungsklassen LK2 und LK3. Lea Kossert, Skadi Pietschmann (LK3), Hannah Stugk und Sofiia Shkliarova (LK2) zeigten einen souveränen Wettkampf und verteidigten mit deutlichem Vorsprung erfolgreich den Pokal aus dem Vorjahr. Auch in den Einzelwertungen dominierten die Gastgeberinnen: Skadi Pietschmann gewann Gold in der LK3, Hannah Stugk sicherte sich den Sieg in der LK2.
Auch in der LK4 gab es Grund zur Freude. Lilliana Kelm überzeugte an allen Geräten mit starken Übungen und sicherte sich verdient den Einzelsieg. Besonders bemerkenswert: Sie konnte ihre guten Trainingsleistungen im Wettkampf nervenstark abrufen.
In der Altersklasse LK4 bis 11 Jahre gingen gleich zwei Mannschaften aus Brandenburg an den Start. Die erste Mannschaft mit Emma Lorelai Koch, Cataleya Ziem, Polina Lypovetska und Rosalie Roos war mit ihren acht und neun Jahren die jüngste Mannschaft des gesamten Teilnehmerfeldes. Dennoch zeigten die Nachwuchsturnerinnen bereits beachtliche Leistungen – insbesondere am Stufenbarren, wo sie sogar das beste Mannschaftsergebnis erzielten. Am Ende fehlte nur ein Wimpernschlag zum Bronzerang. Angesichts des starken Starterfeldes mit 14 Mannschaften war dies dennoch ein großer Erfolg.
Auch die zweite Mannschaft mit Lara Schönwald, Leni Eberbach, Mariia Shkliarova und Evelyn Kunzelmann behauptete sich mit Platz acht solide im Mittelfeld. Besonders erfreulich war dabei die Premiere der Handstützüberschläge von Mariia und Evelyn, die ihre neuen Elemente mutig und erfolgreich präsentierten.
Auch in der P3 zeigte das Team des BSRK eine geschlossene und überzeugende Mannschaftsleistung. Für die Mannschaft gingen Maria Lypovetska, Johanna Roos, Frieda Müller und Mariana Strauß an den Start. Zudem vertraten Mia Thörmer und Frieda Lange den BSRK als Einzelstarterinnen.
An allen Geräten präsentierten sich die Turnerinnen in guter Form und überzeugten mit sauberen Übungen. Besonders am Schwebebalken, der oft als „Zittergerät“ gilt, bewiesen sie Nervenstärke und meisterten ihre Übungen nahezu sturzfrei.
Am Ende durfte sich die Mannschaft über einen soliden fünften Platz freuen. In der Einzelwertung erzielte Maria Lypovetska das beste Ergebnis ihres Teams und belegte einen starken zehnten Rang.
Eine besondere Leistung zeigte zudem Frieda Lange: Sie absolvierte ihren allerersten Wettkampf überhaupt – und das nach nur sieben Wochen Training. Dafür präsentierte sie sich bemerkenswert sicher und überzeugte mit einer hervorragenden Leistung, die für die Zukunft vielversprechend erscheint.
In der P4 bei den Mädchen gingen Lilly Breiler, Hedda Meyer und Lydia Wetter für den BSRK an die Geräte. Gleich zu Beginn wartete mit dem Schwebebalken das berüchtigte „Zittergerät“. Doch besonders Debütantin Lydia Wetter meisterte diese Herausforderung bemerkenswert souverän. Alle drei Turnerinnen blieben sturzfrei und sammelten wichtige Punkte. Auch am Boden, Sprung und Reck überzeugten die Mädchen mit starken Übungen und guten Wertungen. Am Ende stand ein erfreulicher sechster Platz für die Mannschaft zu Buche. In der Einzelwertung erreichte Lilly Breiler einen starken neunten Platz, Hedda Meyer wurde 29. und Lydia Wetter belegte bei ihrem ersten Wettkampf Rang 34 unter insgesamt 50 Teilnehmerinnen.
Auch die Jungen des BSRK präsentierten sich in hervorragender Verfassung. In der LK4 gingen Ilias Berndt, Ludwig Lehmann, Friedrich Fraas und Anton Marhold an den Start. Die Mannschaft turnte einen nahezu fehlerfreien Wettkampf mit durchweg sauberen Übungen und durfte sich am Ende über den zweiten Platz freuen. In den Einzelwertungen an den Hochgeräten erreichte Ilias Berndt einen starken vierten Platz, Ludwig Lehmann wurde Siebter. An den Tiefgeräten gab es sogar Edelmetall: Anton Marhold gewann Gold, Friedrich Fraas sicherte sich die Silbermedaille.
Der 19. Havelpokal wurde damit einmal mehr zu einer erfolgreichen Bühne für den Turnnachwuchs des BSRK – mit vielen starken Leistungen, beeindruckendem Teamgeist und vielversprechenden Talenten für die Zukunft.