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Vom 05. bis 06. November fand in Lübeck das alljährliche Marzipantorten-Turnier statt. Dazu hatten sich die Knaben A (13 bis 14 Jahre), zur Vorbereitung auf die kommende Berliner Hallenmeisterschaftsrunde, angemeldet. In ihrer Gruppe ging es zuerst gegen die Knaben von Phönix Lübeck, den Gastgebern. Es war ein schnelles Spiel und beide Mannschaften zeigten ihr Können. Die Brandenburger konnten sogar mit 3 : 1 in Führung gehen. Leider konnte dies nicht gehalten werden und so trennte man sich mit einem gerechten 3 : 3. Das zweite Spiel erfolgte gegen die Ersatzmannschaft aus Rönnau, ebenfalls trainiert vom Lübecker Trainer. Auch dieses Spiel war ausgeglichen und es gingen die Tore hin und her, sodass wieder ein Endstand von 3 : 3 erzielt wurde. Der Brandenburger Trainer Andre Eggebrecht war bis dahin mit der Leistung seiner Jungen durchaus zufrieden.
Das letzte Spiel an diesem Tag ging gegen die Mannschaft aus Großflottbek. Da diese Mannschaft nicht sonderlich stark war, konnte hier ein deutlicher Sieg mit 5 : 0 erreicht werden.
Am Sonntag hatten die Knaben aus Brandenburg in ihrer Gruppe nur noch den schwächsten Gegner aus Schwerin vor sich. Ausgeschlafen und mit voller Elan ging es ins Spiel, aber so richtig wollte es noch nicht laufen. Es dauerte doch eine Weile bis das erste Tor für die Brandenburger fiel. Dann ging es Schlag auf Schlag. Um erster in ihrer Gruppe zu werden hatten sich die Brandenburger vorgenommen 10 Tore zu erzielen, da Lübeck punktgleich mit Brandenburg auflag und gegen Schwerin 9 Tore schoss. Es ging also nur noch um die Tordifferenz. Leider fehlten am Ende ein paar Minuten und so endete diese Partie 8 : 0. Brandenburg war mit ihrem 2. Platz in der Gruppe allemal zufrieden.
Anschließend ging es gegen den ersten aus der anderen Gruppe, die Mannschaft aus Wuppertal. Diese konnten die Brandenburger vom Zuschauen leider noch nicht genau einschätzen und so setzte Trainer Eggebrecht auf defensives Spiel. Diese Variante irritierte die Wuppertaler und sie schauten zu wie sich die beiden Brandenburger Verteidiger den Ball hin und her schossen. Dann setzten die Wuppertaler Jungen zum Angriff an und machten so den Weg für die Brandenburger frei. Das Spiel war dadurch etwas einseitig, aber doch für Brandenburg zufriedenstellend, da es bis eine Minute vor Ende 2 : 2 stand. Der letzte Angriff war ein Konter für Brandenburg. Mit Nervenstärke spielte Robin Patzwald den gegnerischen Torwart aus und erzielte 10 Sekunden vor Abpfiff das 3 : 2. Die Brandenburger wähnten sich schon als Sieger dieses Spiels, aber es wurde noch einmal spannend. Da beim Anstoß der Gegner innerhalb von 5 Meter nicht angreifen darf, passte Mittelfeldspieler Jonas Eggebrecht nicht auf und griff ein und so erkämpften die Wuppertaler mit Abpfiff noch eine Ecke. Diese konnte jedoch von Brandenburg abgewehrt werden. Glücklich über einen sicheren zweiten Platz konnte man ins Finale gehen. Der Gegner war wieder Phönix Lübeck, da auch sie ihr Halbfinalspiel als Sieger verließen. Nun wollten natürlich beide Mannschaften das Turnier gewinnen und sie gaben alles. Lübeck ging diesmal jedoch mit dem ersten Tor in Führung. Die Brandenburger ließen sich aber dadurch nicht beeindrucken und Jonas Eggebrecht erzielte mit einem sensationellen Schuss das 1 : 1. Bis zum Ende konnten beide Mannschaften ihre Chancen nicht mehr umsetzen, denn die Torwarte zeigten was sie konnten. Zum Schluss musste diese Partie dann durch Siebenmeter entschieden werden. Beide Mannschaften stellten 3 Spieler. Nun ging es nur noch um Glück und Nervenstärke. Nach den ersten Schützen stand es immer noch unentschieden, denn man traf und hielt, immer im Wechsel. Nun ging es soweit, bis das erste Tor erzielt wurde. Vorlegen musste immer Lübeck. Dabei konnte bis zum 7. Spieler kein Siegtreffer erzielt werden. Der 8. Lübecker Spieler schoss und Joshua Wach konnte wieder halten. Nun musste Niklas Stieger als 8. Schütze zum Siebenmeterpunkt. Niklas schoss und traf. Die Brandenburger Knaben hatten das Spiel und das Turnier gewonnen. Voller Stolz und mit einer großen Marzipantorte machten sich die Brandenburger Hockeyknaben auf den Heimweg.